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27. Av 5771 / 27. August 2011

copyright 2011 Hanna Liss u. Bruno Landthaler

Vom Segen und vom Fluch

(11,26) Nun seht her: Ich stelle euch Segen und Fluch in Aussicht, den Segen, sofern ihr auf die Gebote des Ewigen hört, und den Fluch, sofern ihr auf die Gebote des Ewigen nicht hört und wenn ihr von meinem Weg abweicht und fremde Götterchen hinterher springt. Wenn dich also der Ewige, dein Gott, in das Land bringen wird, dann sollst auf dem Berg Gerisim den Segen geben und auf dem Berg Ebal den Fluch. Die Berge Gerisim und Ebal liegen ja bereits im Land Kenaan. Denn ihr werdet über den Jarden gehen, um das Land in Besitz zu nehmen. So sollt ihr also alle Gesetze und Vorschriften einhalten.

Das Land von Götzendienst frei machen

Und das sind die Gesetze und Vorschriften, die ihr einhalten sollt, wenn ihr in das Land eingezogen seid:

Ihr sollt alle Orte zerstören, an denen die Völker ihren Götterchen auf Bergen, Hügeln und unter Bäumen gedient haben. Ihr sollt also ihre Altäre, Denksteine, Götzenbilder zerstören und die Namen dieser Orte austilgen.

Der Ort für eure Opfer

Deshalb sollt ihr nicht so tun, wenn ihr Opfer bringen wollt. Vielmehr sollt ihr nur an dem Ort den Namen des Ewigen aussprechen, den der Ewige selbst für euch auswählt. Und deshalb sollt ihr nur zu seiner Wohnstätte gehen. Dort sollt ihr die Opfer bringen und eure Abgaben abliefern. Dort sollt ihr eure Opfer essen und euch mit euren Familien über das freuen, was ihr habt, womit euch der Ewige gesegnet hat.

Ihr sollt daran denken, dass ihr, wenn ihr in das Land kommen werdet, euch anders verhalten müsst als heute. Denn noch seid ihr nicht zur Ruhe und noch nicht zu eurem versprochenen Besitz gekommen. Erst wenn ihr im Land seid, das Land verteilt ist und euch der Ewige Ruhe verschafft hat, dann sollt ihr zu dem Ort hingehen, den der Ewige euch erwählt hat, dort sollt ihr eure Opfer bringen und eure Abgaben. Auch sollt ihr vor dem Ewigen fröhlich sein, ihr selbst und eure Kinder und Bediensteten und mitsamt den Lewiim, die keinen Teil am Land haben.

Aber achte darauf, deine Opfer nicht überall, wo es dir in den Sinn kommt, zu bringen. Nur Tiere schlachten und das Fleisch essen darfst du überall, wie es dir gefällt. Hier sollst du nur darauf achten, dass du das Blut nicht genießst, vielmehr sollst du das Blut auf die Erde auslaufen lassen.

Die Abgaben der Ernte (der sogenannte Zehnt) oder die Erstgeborenen deiner Tiere oder Abgaben, die du versprochen hast, darfst du nicht bei dir zuhause essen, sondern nur vor dem Ewigen, also an dem Ort, den der Ewige für dich erwählen wird. Du selbst sollst dort essen und deine Kinder und deine Bediensteten und der Lewite, der bei dir wohnt. Du sollst dich vor dem Ewigen all dessen freuen, was du dir erarbeitet hast. Du sollst überhaupt auf den Lewiten besonders Acht geben, lasse ihn nicht im Stich, solange du auf deinem Boden wohnst.

Der Fleischgenuss

Wenn der Ewige dein Land einmal größer werden lässt und du möchtest gerne Fleisch essen, dann darfst du das (auch außerhalb Jeruschalajims). Auch wenn der Ort, den der Ewige für sich erwählt hat, für dich zu weit entfernt ist, dann darfst du deine Tiere auch in deiner Stadt schlachten, wie ich es dir geboten habe, und dort essen. Allerdings nur so sollst du Rinder und Schafe essen, wie man Hirsch und Reh isst, nämlich der Unreine gleichermaßen wie der Reine. Nur das Blut darfst du nicht genießen, das musst du auf die Erde auslaufen lassen. Du darfst es nicht essen, so dass es dir und deinen Nachkommen gut gehen wird, wenn du die Gebote einhälst. Nur die Abgaben musst du zu dem Ort hinbringen, die der Ewige für sich auserwählt hat. Dort sollst du das Aufstiegsopfer (Ola), das Fleisch und das Blut, auf den Altar des Ewigen bringen. Auch das Blut deiner Schlachtopfer sollst du an den Altar des Ewigen gießen, das Fleisch darfst du davon essen. Achte auf diese Gebote, so dass es dir und deinen Kindern gut geht, wenn du das tust, was in den Augen des Ewigen gut und recht ist.

Die vertriebenen Völker

Wenn nun der Ewige die Völker aus dem Land vertilgt hat, gegen die du angekämpft hast, um sie zu vertreiben, und du wohnst dann in diesem Land, das du erobert hast, dann sollst du darauf sehr achten, dass du dich von diesen Völkern nicht bezirpsen lässt und nach ihren Götterchen fragst, nachdem sie vor dir vernichtet wurden. Wie haben die Völker wohl ihren Göttern gedient? Ich will es auch so machen! Das darfst du aber dem Ewigen gegenüber nicht tun, denn es ist dem Ewigen ein Gräuel, was die Völker mit ihren Götterchen gemacht haben. Sie verbrennen selbst ihre Kinder für ihre Götterchen.

Verführung zum Götzendienst

Ihr sollt alle Gebote, die ich euch gebe, genau beachten. Ihr sollt nichts dazutun und nichts davon entfernen. Wenn nun ein Prophet kommt, der Zeichen und Wunder tut und sagt: Kommt, lasst uns andere Götter anbeten und ihnen dienen, dann sollst du einem solchen Propheten nicht hinterher rennen. Der Ewige, euer Gott, hat euch diesen Propheten nur geschickt, um euch zu prüfen, ob ihr auch wirklich standhaft seid. Denn ihr sollt dem Ewigen, eurem Gott, nachgehen und seine Gebote achten und auf seine Stimme hören. Aber diesen Propheten sollt ihr packen und ihn töten, denn er hat euch versucht, vom Ewigen abzubringen. Auf diese Weise schaffst du das Böse aus deiner Mitte.

Wenn dich einer von dir Nahestehenden – sei es dein Bruder, dein Schwager, dein Sohn oder deine Tochter, oder auch nur ein Freund – heimlich vom Ewigen weglocken will und sagt: „Komm, lass uns auch mal fremde Götter anbeten“, dann sollst du diesem Menschen nicht folgen und ihm nicht nachgehen. Du sollst nicht etwa aus Mitleid oder aus Erbarmen mit ihm gehen, auch sollst du nichts verheimlichen. Ganz im Gegenteil: Du sollst ihn töten, indem du ihn steinigst. Du sollst zuerst die Hand gegen ihn erheben, anschließend die anderen vom Volk. Denn er soll sterben, weil er versucht hat, dich vom Ewigen wegzubringen, der dich aus Ägypten geführt hat. Und ganz Jisrael soll davon hören, damit es nie wieder so etwas Gräuliches tut.

Ein Beispiel

Wenn du nun hörst, dass in einer deiner Städte, die zu wohnen ich dir gegeben habe, sich Männer hervorgetan haben, die anderen zum Götzendienst zu überreden, und du hast daraufhin genau nachgeforscht und nachgefragt, und es stellt sich heraus, dass das tatsächlich so war, dann sollst du dein Schwert nehmen und gegen die Leute dieser Stadt vorgehen. Du sollst alles dort töten, auch das Vieh und es als Banngut betrachten. Und alles, was du in dieser Stadt erbeutet hast, sollst du auf dem Marktplatz aufhäufen und es – um des Ewigen willen – ganz verbrennen. Nicht ein bisschen darf bei dir bleiben, was den Leuten dieser Stadt gehört hat. Nur so lässt der Ewige von seinem Zorn ab und gewährt dir Barmherzigkeit. Aber nur, wenn du auf alle seine Gebote hörst und sie beachtest.

Die erlaubten Tiere

(14) Ihr sollt ein heiliges Volk sein, denn ihr seid die Kinder des Ewigen, eures Gottes. Deshalb sollt ihr euch nicht in die Haut ritzen und euch eine Glatze schneiden lassen, so wie es die anderen Völker tun, wenn sie um einen Toten trauern. Denn der Ewige hat euch aus allen Völkern erwählt, damit ihr ein besonderes Schmuckstück unter den Völkern seid.

Deshalb sollst du auch nicht einfach alles essen. Das sind die Tiere, die du essen darfst: Ochse, Schaf, Ziege, Reh und Hirsch und *Steinbock. Alle Tiere, die gespaltene Hufe haben und gleichzeitig Wiederkäuer sind, die darfst du essen. Deshalb darfst du kein Kamel essen, denn es ist ein Wiederkäuer, hat aber keine gespaltene Hufe. Auch das Schwein darfst du nicht essen, denn es hat zwar gespaltene Hufe, ist aber kein Wiederkäuer. Diese Tiere gelten euch als unrein. Ihr Fleisch dürft ihr nicht essen und ihr Aas sollt ihr nicht berühren.

Und von den Tieren, die im Wasser leben dürft ihr folgende Tiere essen: Alle Tiere, die Flossen und Schuppen haben, die dürft ihr essen. Alle anderen Tiere, die also keine Flossen und Schuppen haben, die dürft ihr nicht essen.

Von den Vögeln dürft ihr folgende Tiere nicht essen: Adler, Raben, Strauß, Uhu, Nachteule und die Fledermaus und viele andere.

Von den kleinen Tieren (den Insekten) gelten euch die, die geflügelt sind, als unrein.

Das Böcklein dürft ihr nicht in der Milch seiner Mutter kochen.

Die Abgaben

Von allem, was auf dem Feld wächst, sollst du den Zehnten nehmen und ihn an einem bestimmten Ort (dem Tempel) vor Gott essen. Das sollst du tun mit deinem Ertrag auf dem Feld und mit den erstgeborenen Jungen deiner Rinder und Schafe. So lernst du, den Ewigen, deinen Gott, zu fürchten.

Ist dir aber der Weg zu diesem bestimmten Ort zu weit, um deinen Ertrag dorthin zu bringen, dann kannst du deinen Ertrag auch verkaufen und mit dem eingebrachten Geld an den bestimmten Ort gehen, um alles, was du begehrst, dort zu kaufen. Dort sollst du alles, was du gekauft hast, vor deinem Gott essen und fröhlich sein.

Du sollst den Levi in deiner Stadt nicht vergessen. Denn er hat kein eigenes Land, um ernten zu können. Deshalb sollst du nach drei Jahren den Zehnten deines Ertrages nehmen und ihn in deiner Stadt hinterlegen. Dann kann der Levi, aber auch die Witwen und Waisen, von deinem Ertrag leben. So wird der Ewige, dein Gott, dein ganzes Tun segnen.

Das Schabbatjahr

(15) Nach sieben Jahren sollen alle Schulden aufgehoben werden. Jeder, der einem anderen Geld geliehen hat, soll dann diesem das Geld erlassen. Und nicht, dass du bei deinem Nächsten vor dem Ausrufen der Schemitta (Erlass von Schulden) noch das Geld einforderst. Bei Fremden darfst du eintreiben, aber deinem Bruder sollst du die Schulden erlassen.

Aber wenn du auf die Stimme des Ewigen, deines Gottes, hörst und alle seine Gebote einhälst, dann wird es keine Armen bei dir geben, die Geld von dir nötig hätten. Denn wenn ihr alle auf den Ewigen hört, wird die Arbeit eurer Hände gesegnet sein und ihr werdet in Hülle und Fülle ernten.

Aber wenn bei dir in der Stadt ein Armer lebt, dann sollst du nicht hartherzig sein. Vielmehr sollst du ihm die Hand öffnen und ihm so viel leihen, wie er zum Leben nötig hat. Und komme ja nicht auf den Gedanken an das Schemitta-Jahr, und dass du dann dein Geld nicht mehr zurückerhälst! Du sollst aus ganzem Herzen Geld leihen. Denn darum, dass du so etwas machst, wird dich der Ewige, dein Gott, segnen.

Bei euch wird es immer Arme geben. Deshalb sollst du die Hand für die Armen öffnen.

Auch deinen Bruder, der sich dir ganz verkauft hat, sollst du nach sechs Jahren wieder freilassen. Und wenn du ihn aus deinen Diensten entlässt, dann sollst du ihn nicht mit leeren Händen ziehen lassen. Nein, du sollst ihn noch beschenken! Denke immer daran, dass du in Mizrajim selbst ein Sklave warst.

Wenn dein Knecht aber nicht in die Freiheit gehen möchte, weil er dich und deine Familie liebt, dann sollst du mit einem Stöckchen durch das Ohr in die Tür stechen zum Zeichen dafür, dass er jetzt für dich immer arbeiten muss.

Erstgeborenes

Alle Rinder und Schafe, die als Erste bei dir geboren werden und männlich sind, gehören dem Ewigen, deinem Gott. Du darfst keinen Nutzen von deinen Erstgeborenen haben, mit den erstgeborenen Rindern nicht arbeiten und die erstgeborenen Schafe nicht scheren. Du sollst deine erstgeborenen Nutztiere vor dem Ewigen, deinem Gott, essen, an dem Ort, den der Ewige dir zeigen wird. Nur wenn es einen leiblichen Fehler hat und zum Beispiel lahm oder blind ist, dann darfst du das Tier nicht vor dem Ewigen essen, du kannst es in deiner Stadt essen.

Die Feste

(16) Im Frühlingsmonat sollst du darauf achten, dass du dem Ewigen, deinem Gott, das Pessach-Opfer bringst. Denn in diesem Monat hat dich der Ewige, dein Gott, aus Mizrajim herausgeführt. Deshalb sollst du Schafe und Rinder schlachten an dem Ort, den der Ewige dafür auswählen wird. Und du sollst dabei sieben Tage nichts Gesäuertes essen. Vielmehr ungesäuerte Brote sollst du essen, das Brot des Elends, damit du an den Auszug aus Mizrajim denkst alle Tage deines Lebens. Nicht einmal darf man Gesäuertes bei dir sehen. Und von dem Fleisch, das du abends geschlachtet hast, sollst du bis zum anderen Tag nichts übriglassen. Auch darfst du das Pessach-Opfer nicht bei dir zuhause essen, sondern an dem Ort, den der Ewige dir erwählen wird, dort sollst du es essen.

Am siebten Tag ist eine festliche Versammlung für den Ewigen, deinen Gott. An diesem Tag sollst du keiner Arbeit nachgehen.

Dann sollst du sieben Wochen zählen bis zu Schavuot und dieses Fest für den Ewigen, deinen Gott, feiern und dem Ewigen nach deinem Ermessen Gaben bringen. An diesem Tag sollst du und deine ganze Familie fröhlich sein: Du, dein Sohn, deine Tochter, deine Bediensteten, der Levite, der Fremde, die Witwe und die Waise, und zwar an dem Ort sollst du fröhlich sein, den der Ewige, dein Gott, dir auswählen wird. Denk immer daran, dass du einmal ein Knecht in Mizrajim gewesen bist.

Das Fest Sukkot sollst du sieben Tage feiern, nämlich dann, wenn du die Ernte einfährst. Sei an diesem Fest fröhlich, du dein Sohn, deine Tochter, deine Bediensteten, der Levi, der Fremde, die Witwe, die Waise. Sieben Tage sollst du an dem Ort, den der Ewige dir auswählen wird, das Fest feiern. Denn der Ewige, dein Gott, wird die Arbeit deiner Hände segnen, und du sollst ganz und gar Freude sein.

Dreimal im Jahr sollen deine Männer vor dem Ewigen an dem Ort, den der Ewige auswählen wird, erscheinen: Am Fest der ungesäuerten Brote, an Schavuot und an Sukkot. Und du sollst vor dem Ewigen nicht mit leeren Händen dastehen, vielmehr soll jeder mitbringen, was er meint, je nach dem, wie der Segen der Ernte ausgefallen ist.

copyright 2011 Hanna Liss u. Bruno Landthaler

Fortsetzung: Paraschat Schoftim

Devarim
Waetchanan
Eqev
Reeh
Schoftim
Ki Teze
Ki Tavo
Nizavim
Wajelech
Haasinu
Sot ha-Bracha

Paraschat Re´eh

Dtn 11,26 - 16,17; Haftara: Jes 54,11 - 55,5

Segen und Fluch Land ohne Götzen Ort für Opfer Fleischgenuss Die vertriebenen Völker Verführung zum Götzendienst Ein Beispiel Erlaubte Tiere Abgaben Schabbatjahr Erstgeborenes Feste
Einleitung
Fragen
Blog

Einleitung

Keine Einleitung

Fragen zur Parascha

A) Allgemeine Fragen

Auf welchem Berg soll der Segen gesprochen werden, auf welchem der Fluch?

Wo sollen die Jisraeliten opfern? Das Buch Devarim erwähnt diesen Ort nicht, aber welcher ist wohl gemeint?

Wo darf man seine Tiere, die man zum Essen bereiten möchte, schlachten?

Was ist der Zehnt?

Welche Feste kennt diese Parascha? Welche werden hier nicht genannt?

B) Fragen für Fortgeschrittene

Weshalb sollten die Jisraeliten mit den andern Völkern besondere Vorsicht walten lassen, wenn sie im Land sind


Auch in dieser Parascha werden die reinen und unreinen Tiere aufgezählt wie in der Par. Schemini. Kannst du im Vergleich zu Schemini Unterschiede entdecken?

Eigentlich sollte es in Jisrael keine Armen geben. Aber weshalb gibt es trotzdem Arme nach der Vorstellung des Buches Devarim?

copyright 2011 Hanna Liss u. Bruno Landthaler

Raschis Kommentar

Im Text sind einige Wörter/Sätze unterstrichen. Wenn man mit der Maus darüber geht, dann macht sich rechts ein Fenster auf mit einem Kommentar.

Manchmal sind das nur erläuternde Sätze, oft aber versuchen wir hier, das wiederzugeben, was Raschi zu der entsprechenden Stelle kommentiert hat. Dadurch bekommt man eine Hilfe an die Hand, in welch unterschiedlicher Weise die Tora interpretiert werden kann.

Wir nehmen deshalb Raschi, weil er für die jüdische Auslegung der Bibel sehr wichtig geworden ist. Raschi hat es verstanden, die vielen Auslegungen, die es zu seiner Zeit in den Midraschim gab, zu bündeln und daraus sozusagen das Wichtigste zu betonen. Raschi hilft heute vor allem darin, uns zu lehren, den Text sehr genau zu lesen und immer wieder Fragen an den Text zu stellen. Für Raschi war der Text nie einfach nur da und schon gar nicht dafür da, ihn einfach "herunterzubeten".

Natürlich konnten wir hier den Raschi-Kommentar nicht vollständig wiedergeben, auch nicht wörtlich. Aber wir wollten wenigstens einen Eindruck verschaffen, in der HOffnung, auch den Bibeltext verständlicher werden zu lassen

Da wir hier noch eine Baustelle haben und wir Woche für Woche uns voranarbeiten, sind natürlich noch nicht alle Stellen kommentiert. Das werdet Ihr aber ganz einfach daran merken, dass im Text nichts mehr unterstrichen ist.