| Bereschit |
| Noach |
| Lech Lecha |
| Wajera |
| Chajje Sara |
| Toledot |
| Wajeze |
| Wajischlach |
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| Miqez |
| Wajigasch |
| Wajechi |
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Bereschit
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Schemot
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Wajiqra
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Bemidbar
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Devarim
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copyright 2012 Hanna Liss u. Bruno Landthaler
(21) Und dann sagte der Ewige zu Mosche weiter: „Die Kohanim sollen ganz besonders darauf aufpassen, dass sie nicht unrein werden. Denn sie tun ihren Dienst am Heiligtum, und da darf nichts Unreines sein.
Und dann musst du den Kohanim sagen, wie sie unrein werden können. Zum Beispiel an einer Leiche können sie unrein werden. Also sollen sie sich nicht an einer Leiche verunreinigen, indem sie sie berühren oder zu sehr in ihre Nähe kommen. Jede Leiche macht den Kohen unrein, außer die Leiche eines nahen Verwandten, also die Leiche der Mutter, des Vaters, des Sohnes, der Tochter, des Bruders. An den Leichen dieser Verwandten darf er sich verunreinigen, das ist erlaubt.
Dann sollen die Kohanim weiter darauf achten, dass sie sich keine Glatze *wegen der Trauer* scheren sollen, auch die Ecken des Bartes sollen sie sich nicht abschneiden, und die Haut dürfen sie nirgendwo einritzen. Sie sollen für ihren G“tt heilig sein, und sie sollen den Namen G“ttes nicht entweihen. Denn sie sind es, die die Opfer darbringen müssen, für diese Aufgabe müssen sie als heilig gelten.
Dazu gehört auch, dass sie nicht irgendeine Frau heiraten können. Sie müssen sehr genau darauf achten, wen sie heiraten. Zum Beispiel dürfen sie keine Frau heiraten, *die mit jemandem geschlafen hat, der ihr verboten war (zum Beispiel ihr Bruder)*, auch eine Frau, die sich von einem Mann schon einmal geschieden hat, darf er nicht heiraten. Er soll seinem G“tt als heilig gelten. Und du selbst sollst darauf achten, dass er heilig ist, denn er opfert für euch vor dem Ewigen, deshalb soll er für dich auch heilig sein, weil ja ich, der Ewige, heilig bin, ich, der ich euch heilige!
Dass der Kohen heilig sein soll, ist so wichtig, dass sogar eine Tochter eines Kohen, die sich unziemlich verhält, ihren eigenen Vater entweiht. Deshalb soll sie hart bestraft werden.
Der höchste Kohen unter euch, auf den Salböl gegossen worden ist und der die besonderen Gewänder trägt, der muss noch schärfer darauf achten, dass er rein bleibt und sich auch sonst ordentlich verhält.
So soll dieser höchste Kohen nie sein Haar einfach nur wachsen lassen und seine Kleider nicht zerreißen, wenn er trauert. Er darf zu keiner Leiche hinzutreten, nicht einmal an der Leiche seines Vaters oder seiner Mutter darf er sich verunreinigen. Dieser Kohen darf das Heiligtum nie *wegen einer Beerdigung* verlassen. Auf diese Weise kann er das Heiligtum G“ttes nicht entweihen. Denn immerhin liegt die Weihe seines G“ttes, das Salböl, auf ihm. Ich bin der Ewige!
Und nur eine Jungfrau, also eine Frau, die noch nie mit einem Mann geschlafen hat, darf er heiraten, also weder eine Geschiedene, noch eine Witwe, noch eine, die es gar zu toll mit Männern treibt. Darauf soll er genau achten, denn er muss auch an seine Kinder denken, die sonst, wenn sie eine Mutter hätten, die dem Kohen Gadol nicht erlaubt ist, nicht am Heiligtum Dienst tun dürften; er hätte sie entweiht. Denn ich, der Ewige, bin es, der heiligt.
Und dann musst du Aharon noch ein Weiteres erklären: Wer Kohen ist und auch als Kohen am Heiligtum dienen will, der muss gesund sein. Wenn also einer von den Kohanim einen körperlichen Fehler oder ein Gebrechen hat - dass er also blind ist zum Beispiel oder taub oder lahm , dann darf er nicht hinzutreten und das Opfer darbringen. Das gilt auch für einen Kohen, der zum Beispiel die Hände oder den Fuß gebrochen hat. Herantreten und opfern darf er nicht. Aber er darf natürlich hingehen und von den Speisen, die die Kohanim essen dürfen, essen. Aber nur zum Vorhang oder zum Altar darf er nicht hintreten (*um zum Beispiel die Sprengungen zu machen*). Denn er hat ein Gebrechen, und dieser Kohen darf das Heilige nicht entweihen. Denn ich, der Ewige, bin es, der heiligt.“
Und das alles sagte Mosche zu Aharon und seinen Söhnen und auch zu allen Kindern Jisraels.
(22) Dann sagte der Ewige weiter zu Mosche: „Sag Aharon und seinen Söhnen und erkläre ihnen auch Folgendes: Sie sollen sich sehr in Acht nehmen mit den Opfergaben, die die Jisraeliten zum Heiligtum bringen. Sie sollen den heiligen Namen nicht entweihen. Deshalb musst du ihnen erklären: Für alle Zeit gilt, dass kein Kohen, der unrein ist, sich den Opfergaben der Kinder Jisraels nähern darf. Wer so etwas tut, soll ausgetilgt werden. Ich bin der Ewige. Das bedeutet, dass das für alle die Kohanim gilt, die aussätzig sind, oder die eine Leiche oder ein unreines Tier berührt haben. In allen diesen Fällen ist ein Kohen bis zum Abend unrein, er kann sich nicht den Opfergaben nähern, auch kann er nicht von den heiligen Speisen essen, die einem Kohen zu essen erlaubt sind. Aber sobald die Sonne untergegangen ist und er sich in Wasser gebadet hat, ist er wieder rein, und er kann von den heiligen Speisen wieder essen. Schließlich ist das seine Ernährung.
Auch soll der Kohen darauf achten, dass er nie Fleisch von einem zerrissenen Tier isst, also von einem Tier, das nicht eigens geschlachtet worden ist. Er würde dadurch unrein werden.
Ich bin der Ewige. Sie sollen auf meine Vorschriften genau acht geben und sich nie etwas zu Schulden kommen lassen.
Was jemand beachten muss, der kein Kohen ist
Von den heiligen Speisen, die ein Kohen essen darf, darf niemand essen, der kein Kohen ist. Also alle Jisraeliten, die keine Kohanim sind, dürfen nicht von den heiligen Speisen essen. Nur die Kohanim selbst dürfen davon essen und die, die in dem Haushalt des Kohen leben. Also darf zum Beispiel die Tochter des Kohen nur solange von den heiligen Speisen essen, solange sie im Haushalt ihres Vaters lebt. Hat sie einen Nicht-Kohen geheiratet, darf sie nicht mehr davon essen. Hat sie sich wieder von dem Nicht-Kohen scheiden lassen oder ist verwitwet und sie lebt wieder bei ihrem Vater, dann darf sie wieder von den heiligen Speisen essen.
Nun kann es aber trotzdem passieren, dass jemand, der von den heiligen Speisen nicht essen darf, von diesen Speisen aber gegessen hat. Dann erstattet er dem Kohen einfach den Teil, den er gegessen hat und fügt noch etwas dazu. Denn ihr sollt daran denken, dass das, was die Kinder Jisraels als Teruma den Kohanim geben, nicht entweiht werden darf. Jeder würde schwere Schuld auf sich laden, wenn er die heiligen Speisen verzehren würde, die ihm gar nicht zustehen. Denn ich, der Ewige, bin es, der sie heiligt.“
Und der Ewige sagte weiter zu Mosche: „Sag Aharon, seinen Söhnen und allen Kindern Jisraels und erkläre ihnen: Wenn einer aus dem Haus Jisraels ein Opfer dem Ewigen bringen möchte, egal aus welchem Grund, dann soll er auf Folgendes achten: es muss ein männliches Rind, Schaf oder Ziege sein. Es darf keine Fehler an seinem Körper aufweisen. Kommt einer auf die Idee, ein Tier opfern zu lassen, das irgendwo einen Fehler hat, dann hat er das Opfer umsonst gebracht, es wird ihm auch nicht wohlgefällig angenommen. Macht also so etwas nicht!“
Dann sagte der Ewige weiter zu Mosche: „Denkt auch an folgenden Fall: Wenn ein Rind, ein Schaf oder ein Zicklein geboren wird, dann darf dieses Jungtier sieben Tage bei seiner Mutter bleiben. Erst ab dem achten Tag könnt ihr es auch als Opfer zum Heiligtum bringen. Aber denkt dran: Ein Jungtier dürft ihr nicht zusammen mit seiner Mutter an einem Tag schlachten.
Und dann noch etwas: Wenn ihr ein Opfer zum Dank für irgendetwas bringt, dann sollt ihr davon noch am selben Tag essen. Lasst also nichts übrig bis zum nächsten Morgen. Ich bin der Ewige. Achtet auf meine Gebote und haltet sie ein, ich bin der Ewige. Entweiht nicht meinen Namen, denn ich will unter den Kindern Jisraels geheiligt werden. Ich bin der Ewige, der euch heiligt. Ich habe euch aus Ägypten gebracht, um euer G“tt zu sein. Ich bin der Ewige.“
(23) Nach diesen Anweisungen für Aharon sagte der Ewige weiter zu Mosche: „Und nun sag zu den Kindern Jisraels und erkläre ihnen, welches die Feste des Ewigen sind, die sie feiern sollen.
Sechs Tage darfst du in der Woche arbeiten und deinen Geschäften nachkommen. Aber am siebten Tag ist ein hoher Schabbat, eine heilige Versammlung, ihr dürft keinerlei Arbeit verrichten. Überall, wo ihr wohnt, sollt ihr den Schabbat feiern.
Aber neben dem Schabbat gibt es noch andere Feiertage, an denen ihr eine heilige Versammlung abhalten sollt:
Im ersten Monat, also im Nissan, und zwar am 14. gegen Abend, da ist Pessach für den Ewigen. Und am Fünfzehnten beginnt das Fest der Mazzot. An diesem ersten Tag dieses Festes sollt ihr eine heilige Versammlung halten, auch dürft ihr keine Arbeit verrichten. Dann sollt ihr sieben Tage Mazzot essen. Und sieben Tage sollt ihr dem Ewigen Opfer bringen. Dann sollt ihr wieder eine heilige Versammlung abhalten am siebten Tag, an diesem Tag sollt ihr auch keine Arbeit verrichten.“
Dann sagte der Ewige weiter zu Mosche: Und sag den Kindern Jisraels: Wenn ihr in das Land, das ich euch geben werde, kommt und es ist Erntezeit, dann sollt ihr die Erstlinge eurer Ernte zum Kohen bringen. Und der soll für euch das Omer vor dem Ewigen schwingen. Der Kohen soll schon nach dem ersten Tag Pessach damit beginnen. Und wenn ihr das Omer schwingen lasst, dann müsst ihr auch entsprechende Opfer zum Heiligtum bringen, nämlich ein einjähriges Schaf, das ganz ohne Fehler ist, soll für euch als eine Ola (Aufstiegsopfer) geopfert werden, und Mehl mit Öl soll euch als Mincha (Speiseopfer) dargebracht werden, dazu noch als Gussopfer etwas Wein.
Brot und Ähren dürft ihr erst essen, wenn ihr dieses Opfer gebracht habt. Das soll immer für euch gelten.
Und dann sollt ihr nach diesem ersten Tag des Omer sieben volle Wochen zählen. Das sind also bis nach dem letzten Tag dieser sieben Wochen insgesamt fünfzig Tage. Und an diesem Tag nach den sieben Wochen, also am fünfzigsten Tag, da sollt ihr hingehen und ein neues Mincha bringen, und zwar zwei gesäuerte Brote als Erstlingsgaben für den Ewigen. Diese Brote sollt ihr schwingen lassen. Und neben dieser Mincha sollt ihr sieben einjährige Schafe ohne jeden Fehler und dazu noch einen Stier und zwei Widder bringen, diese sollt ihr als eine Ola darbringen. Dazu sollt ihr noch einen Ziegenbock als eine Chatat darbringen.
Und der Kohen soll mit den Broten und mit zwei Schafen eine Schwingung machen. Diese Gaben sollen dem Ewigen heilig sein und dem Kohen gehören.
Und das ist auch der Tag, an dem ihr wieder eine heilige Versammlung halten sollt und auch keine Arbeit verrichten dürft. Das soll euch für immer und überall gelten.
Und wenn ihr Ernte abhaltet, dann denkt doch auch daran (ich habe es schon gesagt), dass ihr nicht alles aberntet. Lasst an den Ecken der Felder etwas stehen, haltet auch keine Nachlese. Denn das, was auf dem Feld übrigbleibt, gehört den Armen und den Fremden. Ich bin der Ewige, euer G“tt.“
Und dann sagte der Ewige zu Mosche: „Am ersten Tag im siebten Monat (im Monat Tischri) sollt ihr einen Schabbat zur Erinnerung und des Posaunenschalls feiern. Eine heilige Versammlung sollt ihr abhalten, keiner Arbeit dürft ihr nachgehen, und dem Ewigen sollt ihr ein Feueropfer bringen.“
Und dann sagte der Ewige zu Mosche: „Und nur am zehnten Tag des siebten Monats (Tischri) ist der Versöhnungstag. An ihm sollt ihr eine heilige Versammlung abhalten, ihr sollt fasten und euch sonst enthalten und dem Ewigen ein Feueropfer darbringen. Und auch keine Arbeit dürft ihr an diesem Tag verrichten. Denn dieser Tag ist der Jom Kippur, dieser Tag verschafft euch die Möglichkeit, wieder ins Reine mit dem Ewigen zu kommen. Und deshalb gilt: Jeder, der an diesem Tag nicht fastet und sich sonst wie enthält, der soll aus dem Volk getilgt werden. Und auch wer an diesem Tag irgendeine Arbeit verrichtet, den werde ich aus dem Volk tilgen. Denn ihr dürft an diesem Tag keine Arbeit verrichten, das soll bei euch für immer und überall gelten. Der Versöhnungstag ist der Schabbat der Schabbate, an ihm sollt ihr, beginnend am Abend, fasten und euch sonst wie enthalten.“
Und dann sagte der Ewige weiter zu Mosche: „In diesem siebten Monat (Tischri) ist am fünfzehnten Tag das Fest der Sukkot, sieben Tage lang. Das ist die Zeit der Ernte. Und am ersten Tag dieses Festes sollt ihr eine heilige Versammlung abhalten, ihr dürft nichts arbeiten. Und während der ganzen sieben Tage sollt ihr Feueropfer für den Ewigen bringen. Und dann sollt ihr am achten Tag wieder eine heilige Versammlung abhalten, und auch an diesem Tag sollt ihr ein Feueropfer dem Ewigen bringen, es soll ein Tag der Azeret sein, auch an diesem Tag dürft ihr nichts arbeiten.
Das sind also die Feste, die ihr als heilige Versammlungen ausrufen sollt, um dem Ewigen Opfer darzubringen. Für jeden Tag das entsprechende Opfer und dann noch die normalen Opfer für Schabbat und die freiwilligen Opfer, die ihr bringen wollt.
Und nur am Fest von Sukkot, am ersten Tag, da sollt ihr auch noch eine Frucht vom Prachtbaum (Etrog), Zweige von der Palme, Zweige von dem dichtbelaubten Baum (Myrrhe) und von der Bachweide nehmen. Und dann sollt ihr vor dem Ewigen fröhlich sein sieben Tage lang. Auch das soll für euch für immer und überall gelten. Sieben Tage sollst du in Hütten (Sukkot) wohnen, damit eure Kinder lernen können, dass ich euch habe in Hütten wohnen lassen, als ich euch aus Ägypten gebracht habe. Ich bin der Ewige, euer G“tt.“
Und so verkündete Mosche alle Feste des Ewigen, die die Kinder Jisraels künftig feiern sollten.
(24) Und dann sagte der Ewige zu Mosche: Schärf den Kindern Jisraels ein, dass sie reines Öl aus Oliven herstellen sollen für den Leuchter. Denn die Lampen sollen ständig angezündet werden können. Deshalb soll sie Aharon vom Abend bis zum Morgen stets herrichten. Das soll bei euch immer so gelten.
Und dann sollst du aus feinstem Mehl insgesamt zwölf Kuchen backen. Diese Kuchen sollst du in zwei Schichten übereinander auf den goldenen Tisch vor den Herrn legen. Und auf die Kuchen sollst du Weihrauch ausbreiten, damit die Kuchen auch herrlich duften.
Und an jedem Schabbat sollst du die Kuchen erneut aufschichten. Das sollen die Gaben der Kinder Jisraels sein zum Zeichen für den ewigen Bund.
Und dieses Zeichen des Bundes gehört Aharon und seinen Söhnen; sie sollen es an heiliger Stätte essen.
Die Entweihung des heiligen Namen
Der Sohn einer Jisraelitin die Schelomit hieß und eines Ägypters kam einmal in das Lager der Jisraeliten. Dort geriet er mit einem anderen Jisraeliten aus irgendeinem Grund in Streit. Da geschah es, dass der Sohn der Jisraelitin während des Streits den Namen des Ewigen lästerte und ordentlich fluchte. Da wurde er sofort gepackt und zu Mosche gebracht. Da ging Mosche zum Ewigen, um ihn darum zu befragen. Währenddessen wurde der Mann, der geflucht hatte, inhaftiert. Dann sagte der Ewige zu Mosche: „Führe den, der geflucht hat, vors Lager hinaus. Und draußen, vor dem Lager, sollen alle, die den Fluch gehört haben, die Hände auf seinen Kopf stemmen und anschließend soll die ganze Gemeinde den, der geflucht hat, steinigen. Den Kindern Jisraels aber erkläre: Wer den Namen seines G“ttes flucht, der handelt verkehrt und er lädt Sünde auf. Deshalb soll, wer den Namen G“ttes lästert, getötet werden, gesteinigt soll er werden, von der ganzen Gemeinde.
Erschlägt irgendjemand einen anderen, so soll auch der getötet werden. Wer ein Tier erschlägt, der soll den Wert des Tieres ersetzen, Leben für Leben. Wenn irgendjemand einem anderen einen Schaden zugefügt hat, so soll man diesem entsprechend auch tun: Auge für Auge, Zahn für Zahn. Wer ein Tier erschlägt, der soll es ersetzen, wer aber einen Menschen erschlägt, der muss getötet werden. Und dieses Recht, das für euch gilt, soll auch für denjenigen gelten, der bei euch als Fremder lebt. Denn ich bin der Ewige, euer G“tt.“
Und das alles sagte Mosche den Kindern Jisraels. Und danach führte man denjenigen, der geflucht hatte, vor das Lager hinaus und steinigte ihn. Und die Kinder Jisraels machten genau das, was ihnen der Ewige angeordnet hatte.
copyright 2012 Hanna Liss u. Bruno Landthaler
Fortsetzung: Paraschat Behar Sinai
Lev 21,1 - 24,23; Haftara: Ez 44,15-31
| Die Reinheit des Kohen | Die Reinheit des Kohen Gadol | Wer nicht dienen darf | Die Opfertiere | Die Festtage | Der Leuchter | Der Tisch |
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Wieder geht es in dieser Parascha im Wechsel einmal um Gesetze, die die Kohanim betreffen, und einmal das Volk Jisrael. War für den einzelnen Jisraeliten schon festgelegt worden, wann er nicht zum Heiligtum gehen kann (nämlich wenn er unrein ist), dann sind Unreinregelungen für Kohanim, die sich ständig im und am Heiligtum aufhalten, noch viel wichtiger. Auf der anderen Seite werden ausführlich die biblischen Feste (Pessach, Schavuot, Rosch ha-Schana, Jom Kippur, Sukkot, oftmals unter anderen Namen) behandelt, und zwar vor allem auf das Volk bezogen. Es geht also weniger darum, welche Opfer genau gebracht werden müssen (das auch), sondern vielmehr um die Anweisung, dass man an den Feiertagen keiner Arbeit nachgehen darf, dass man sich versammeln soll, und die besonderen Rituale (Fasten an Jom Kippur, Wohnen in Hütten an Sukkot etc.). Hier ist also wieder der Einzelne angesprochen, der für das Gelingen des „Volkseins“ ebenso verantwortlich ist, wie die religiösen Funktionsträger.
Daraus lernt man, dass also alle, die unter zwanzig Jahre alt waren, nicht in den Kriegsdienst eingezogen wurden und zu den Männern gerechnet wurden.
Dieser Gürtel war nach Raschi für den Rock, während der Efod der Gürtel für den Mantel war.
Nach Raschi ist das eher eine Art Haube, Hut oder Mütze, wie sie in v. 40 beschrieben wird.
A) Allgemeine Fragen zur Parascha
Worauf müssen Kohanim besonders achten?
Muss der Kohen Gadol auf noch mehr Dinge achten?
Was sagt die Parascha über einen Kohen aus, der sich das Bein gebrochen hat?
Wer darf die heiligen Speisen am Heiligtum essen. Und vor allem: wer nicht?
Was passiert mit jemandem, der aus Versehen von den heiligen Speisen gegessen hat, obwohl er kein Kohen ist?
Welche Festtage werden in dieser Parascha erwähnt?
B) Fragen für Fortgeschrittene
Weshalb muss der Kohen auf bestimmte Dinge besonders achten?
Der Tod gilt in der Tora als eine sehr harte Strafe für Menschen, die ein sehr schweres Vergehen verübt haben. Welche Vergehen werden in dieser Parascha erwähnt, die mit der Todesstrafe belegt werden?
Was bedeutet dagegen die Strafe, die in dieser Parascha ebenfalls öfter erwähnt wird: austilgen? Was ist der Unterschied zwischen beiden Strafen?
Für Raschi war das aber nicht ein Zählen der Köpfe. Vielmehr stellte er es sich so vor, dass alle, die gezählt werden sollten, eine Geldmünze abgaben (es sollte ja auch eine Abgabe gegeben werden), die dann gezählt wurden.
Raschi: Der Gurt selbst war länger als der Efod, damit er ganz um den Körper herumging. Dieser Gurt verlief auf der Höhe des Ellenbogens. Denn sie sollen sich nicht, wie es Ez 44,18 heißt, an einer schweißenden Stelle umgürten, also nicht unter den Achseln und nicht an den Lenden. Dieser Gurt soll aus dem gleichen Material wie der Efod sein.
Im Text sind einige Wörter/Sätze unterstrichen. Wenn man mit der Maus darüber geht, dann macht sich rechts ein Fenster auf mit einem Kommentar.
Manchmal sind das nur erläuternde Sätze, oft aber versuchen wir hier, das wiederzugeben, was Raschi zu der entsprechenden Stelle kommentiert hat. Dadurch bekommt man eine Hilfe an die Hand, in welch unterschiedlicher Weise die Tora interpretiert werden kann.
Wir nehmen deshalb Raschi, weil er für die jüdische Auslegung der Bibel sehr wichtig geworden ist. Raschi hat es verstanden, die vielen Auslegungen, die es zu seiner Zeit in den Midraschim gab, zu bündeln und daraus sozusagen das Wichtigste zu betonen. Raschi hilft heute vor allem darin, uns zu lehren, den Text sehr genau zu lesen und immer wieder Fragen an den Text zu stellen. Für Raschi war der Text nie einfach nur da und schon gar nicht dafür da, ihn einfach "herunterzubeten".
Natürlich konnten wir hier den Raschi-Kommentar nicht vollständig wiedergeben, auch nicht wörtlich. Aber wir wollten wenigstens einen Eindruck verschaffen, in der HOffnung, auch den Bibeltext verständlicher werden zu lassen
Da wir hier noch eine Baustelle haben und wir Woche für Woche uns voranarbeiten, sind natürlich noch nicht alle Stellen kommentiert. Das werdet Ihr aber ganz einfach daran merken, dass im Text nichts mehr unterstrichen ist.
Hebräisch heißt es wörtlich: Um für euer Leben Sühne zu erwirken. Das könnte man so verstehen, dass jeder, der keine Abgabe brächte, sterben würde, die Abgabe also ein Schutz für das Leben wäre. Raschi macht darauf aufmerksam, dass es insgesamt drei Abgaben in der Tora gibt, die bei Zählungen fällig wurden. Die erste war die freiwillige Abgabe, bevor das Heiligtum näher beschrieben wurde (siehe Par. Teruma), die zweite gab es zur Zählung nach der Errichtung des Heiligtums, die in Num 1,1 erwähnt wird. Hiervon spricht dieser Vers, dass er das Leben sühne, weil von diesen Schekalim die Opfer zum Dienst erworben wurden. Von der dritten Abgabe heißt es Ex 35,24, dass jeder brachte, was er hatte.
Kohanim wird im Deutschen als "Priester" wiedergegeben. Es sind, allgemein gesprochen, Menschen, die für den besonderen Dienst an einem Heiligtum eingesetzt werden. In der Tora sind Kohanim deshalb notwendig, weil das Heiligtum G"ttes nicht von jedermann betreten werden kann, da es ja ein besonderer Ort ist (vgl. letzte Par. Teruma). Nach Rascdhi erhalten die Kohanim ihre Würde durch die Kleidung der Kohanim. Auf diese Weise werden sie "geheiligt", d.h. sie werden in den Stand gesetzt, um für den Dienst am Heiligtum geeignet zu sein.
Das ist nach Raschi eine Art Mantel, wie der Rock auch. Nur liegt der Rock direkt auf der Haut und der Mantel wird darübergezogen.
Der Rock war nach Raschi geriffelt, so dass die Vertiefungen als Vorrichtungen dienen konnten, in die man wie in Fassungen Edelsteine oder ähnliches einlegen konnte.
Sie sollen von der Teruma hergestellt werden, die ich geheiligt habe. Raschi betont damit, dass die Kleidungsstücke nicht von sich aus heilig sind, sondern dadurch heilig werden, dass sie von der Teruma gefertigt werden, die, weil sie für den Ewigen sind, heilig genannt wird.
Raschi: Ich erkläre nun den Efod und das Brustschild zusammen. Denn es könnte den Leser in die Irre führen, wenn ich versgenau erklären würde. Der Efod war in der Art eines Gewandes gemacht, wie ihn Frauen beim Reiten tragen. Der Kohen bekleidete damit seinen Rücken. Der Efod reichte bis unter die Achseln, war breit wie der Rücken eines Mannes und reichte hinunter bis zur Ferse. Oben war der Gürtel der Breite nach befestigt und war gewebt. Der Gürtel ragte über das Kleidungsstück hinaus, so dass man umgürten konnte. Dann gab es links und rechts am Gürtel Schulterbänder, die bis nach vorne knapp unter die Schulter reichten. Am Ende dieser Bänder befanden sich die Einfassungen für die Schohamsteine. Daneben wurden die Kettchen, an denen das Brustschild hing, befestigt. Auf diese Weise kam das Brustschild auf der Brust des Kohen zu liegen. Die Kettchen waren an Ringen am Brustschild befestigt. Auch am unteren Rand des Brustschildes waren zwei Ringe angebracht, ebenso am unteren Ende der Schulterbänder, dort, wo die Schulterbänder am Gürtel fixiert sind. Beide Ringe wurden mit einer himmelblauen Schnur verbunden, so dass das Brustschild fest verknotet war.
Im Text sind es drei Wollarten: himmelblau, purpurrot und karmesinfarben. Dies veranlasst Raschi zu erklären: Diese fünf Arten waren Faden für Faden gezwirnt. Das Gold wurde zu feinen Blechen gehämmert, die dann in feine Garne geschnitten wurden. Dann wurde dieser Goldgarn mit sechs Garnen der himmelblauen Wolle zu einem Faden gesponnen, ebenso mit sechs Garnen der purpurroten Wolle, ebenso mit sechs Garnen der karmesinfarbenen Wolle, ebenso mit sechs Garnen des Byssus. Dann wurden alle Fäden gezwirnt, also zusammengedreht, so dass der Zwirn aus 28 Fäden bestand.
Raschi: Und zwar nach der Geburtsfolge. Also auf dem ersten Stein: Reuven, Schimon, Levi, Jehuda, Dan und Naftali. Auf dem anderen Stein: Gad, Ascher, Jisachar, Sevulun, Josef, Benjamin. Und zwar wird Benjamin mit zweitem Jod geschrieben, wie bei seiner Geburt. Damit hat jeder Stein 25 Buchstaben.
Raschi erklärt: In den Stein eingegraben. So wie man den Siegel bei einem Siegelring eingräbt, mit dem man Briefe versiegelt.
Raschi: Damit der Heilige, gelobt sei er, die Stämme Jisraels vor sich geschrieben sieht und an ihre Frömmigkeit denkt.
Raschi: Hier wird nur erklärt, wofür diese Einfassungen, die am Efod sind, verwendet werden sollen. Das Gebot, die Kettchen herzustellen, kommt nachher, wenn es um das Brustschild geht.
Raschi: Weshalb heißt es „Schild des Rechts“? Es macht einen Irrtum im Recht wieder gut. Andere Erklärung: Es spricht durch die Lose klare Worte aus.
Raschi verwendet häufig die Wendung "andere Erklärung". Das bedeutet, dass er in der Traditionsliteratur verschiedene Erklärungen für denselben Sachverhalt findet und mehrere anführt, ohne zu entscheiden, welche Erklärung die "richtige" ist, da es für Raschi die Kategorie "richtig" und "falsch" ohnehin kaum gibt.
Raschi: Also gewebt und mit den fünf Arten, aus denen die Fäden bestehen.
Raschi: Das Brustschild hing an den Schulterbändern mit den Kettchen, so wie ich es vorher beschrieben habe.
Raschi: Es sind Vertiefungen, in die hinein die Steine gesetzt werden.
Raschi betont noch einmal, dass die Reihung der Namen der Geburtsfolge der Kinder entspricht.
Raschi: Das hebräische Wort kommt von „Wurzel“. Wie eine Baumwurzel den Baum mit der Wurzel fest in der Erde hält, so halten die Kettchen das Brustschild am Efod fest. Diese Kettchen wurden an Ringen festgemacht, die wiederum am Brustschild und an den Schulterbändern befestigt waren. Auch nach unten gab es Kettchen, so dass das Brustschild auch unten gehalten wurde, damit es nicht hin und her baumeln konnte.
Das ist der geschriebene Gottesname (der vierbuchstabige Name, das Tetragramm), der in die Tasche gelegt wurde. Durch sie konnte Aharon die Entscheidungen klar äußern. Im zweiten Heiligtum [dem salomonischen Tempel] gab es zwar das Brustschild noch, doch waren die Urim und Tumim darin nicht mehr enthalten.
Raschi: Auf diesen Mantel wurde der Efod als Umgürtung herumgelegt.
Raschi: Das Material, aus dem der Mantel bestand, hatte nur diese eine Art, nämlich die himmelblaue Wolle.
Daraus lernen wir, sagt Raschi, , dass die Panzerhemden der bewaffneten Jisraeliten einen doppelten Saum hatten.
Hier wird ein Verbot der Tora ausgesprochen: Du darfst ihn nicht zerreißen. Eigentlich hätte man es als praktische Anweisung verstehen können. Aber Raschi zählt dieses Verbot zur Anzahl der Verbote der Tora dazu.
Raschi: Das bedeutet, dass sie rund und hohl waren.
Nach Raschi hatten diese Glöckchen Klöppel im Inneren (damit sie auch klingeln konnten)
Zwischen zwei Granatäpfel kam ein Glöckchen. Raschi betont dieses Abwechseln so stark, weil der hebräische Text es nahelegen könnte, dass sich die Glöckchen in den Granatäpfeln befanden. So verstanden es denn auch andere Kommentatoren.
Raschi: Daraus kann man das Positive lesen: Wenn er alle Kleider anhat und ins Heiligtum geht, dann ist er nicht des Todes schuldig. Damit knüpft Raschi eine Todesschuld des Kohen nicht an die Glöckchen und deren Klingeln allein, sondern an die gesamte Kleidung des Kohen. Die Todesschuld wird nach Raschi übrigens nicht an die irdische Gerichtsbarkeit übergeben, sondern an die himmlische.
Das war nach Raschi ein zwei Finger breiter Streifen aus Gold, der die Stirn umgab von einem Ohr zum andern.
Raschi: Hierzu gibt es verschiedene Verse: Hier heißt es: Der Kopfschmuck liegt auf dem Band. Ex 39,31 heißt es: Und auf den Kopfschmuck legten sie das Band. Und im nächsten Vers (Ex 28,38) heißt es: Aharon trage es auf der Stirn. Und im *Talmud heißt es noch: Sein Haar soll zwischen Band und Kopfschmuck sichtbar sein, denn dort legte er die *Tefillin.
Um alle Aussagen gelten zu lassen, konstruiert Raschi den Kopfschmuck mit dem Band so, dass alle vier Aussagen stimmen. Am Ende meint Raschi: Damit sind alle Verse erfüllt: Der äußere Teil des Bandes ist auf dem Kopfschmuck, der Kopfschmuck ist aber auch auf dem inneren Teil des Bandes, das Band ist aber auch über dem Kopfschmuck.
Raschi: Welche Schuld bringt Aharon ins Reine? Er bringt nur soweit ins Reine, wie das Opfer wieder brauchbar gemacht wird. Alle anderen Vergehen sind damit nicht gemeint.
Nach Raschi bedeutet das zunächst: sühnen, ins Reine bringen. Aber auch die einfache Bedeutung gilt: Aharon trägt die Last der Schuld und damit wird die Schuld vom Heiligtum weggenommen.
Raschi: Das bedeutet nicht, dass Aharon den Kopfschmuck immer auf seiner Stirn trägt. Er trägt es ja nur zur Zeit seines Dienstes. Es gibt aber welche, die meinen, dass der Kopfschmuck nur dann wirkt, wenn es auch auf der Stirn von Aharon liegt. Deshalb ist der Vers so zu verstehen, dass Aharon, wenn er den Kopfschmuck auf der Stirn trägt, ihn beständig berühren soll, damit er ihn im Sinn behält.
Das waren nach Raschi Vertiefungen im Muster. Der ganze Rock wurde aus Byssus hergestellt.
Raschi: Vier Kleidungsstücke sollen für die Söhne Aharon hergestellt werden, mehr nicht: die hier erwähnten Röcke, Gürtel und Mützen, sowie die später erwähnten Beinkleider.
Damit ist ein gewöhnlicher Kohen anders gekleidet als der Kohen Gadol, der Hohepriester.
Raschi macht klar: Das, was bei Aharon steht, soll er angekleidet bekommen, und das, was bei den Söhnen steht, sollen sie angekleidet bekommen.
Raschi: Der hebräische Ausdruck „die Hand füllen“ meint: in ein Amt einsetzen. Es kommt jemand in das Amt und hat es von da an im Besitz. Das ist wie bei den Herren, die einem einen Handschuh in seine Hand geben, um ihm den Besitz der Sache zu übergeben. Deshalb heißt es auch: ein Amt „bekleiden“.
Raschi: Und zwar für Aharon und für dessen Söhne. Damit haben wir acht Kleidungsstücke für den Kohen Gadol und vier für den gewöhnlichen Kohen.
Raschi: Das meint sowohl den späteren Tempel als auch das Heiligtum [in der Wüste].
Raschi: Überall, wo dieser Ausdruck steht, meint er: Das Gesetz hat von jetzt an seine Gültigkeit und für die späteren Generationen ebenfalls.
Raschi fragt: weshalb einen Stier? Raschi sagt: wegen der Verfehlung durch das Goldene Kalb. Das war auch ein Stier.
Raschi erklärt: Von allen drei Arten wurden je zehn Kuchen gebracht. Auch wurde Öl dazugegeben, und nach dem Backen wurden die Brote mit Öl bestrichen, und zwar in Form des griechischen Chi, das dem hebräischen Nun sehr ähnlich ist.
Hier ist nicht ganz klar, was Raschi meint, da der griechische Buchstabe Chi eben nicht so aussieht wie ein Nun.
Und zwar in den Hof, wie Raschi ergänzt.
Raschi erklärt: Der Körper soll ganz in Wasser untertauchen.
Raschi: Und zwar so, wie ich es oben zu den einzelnen Kleidungsstücken erklärt habe.
Raschi: Auf den Kopf und zwischen die Augenbrauen. Er verband die drei Stellen so mit dem Finger, dass auch hier der griechische Buchstabe Chi zu sehen war.
Diese Überlieferung geht bereits auf den Talmud zurück und wird sehr unterschiedlich gewertet. Man ist keineswegs über den griechischen Buchstaben sicher. Dazu kommt, dass Raschi selbst an verschiedenen Stellen unterschiedliche Buchstaben im Sinn hat. Und außerdem ist das griechische Chi dem hebräischen Nun keineswegs ähnlich.
Also in den Hof, der vor dem Eingang des Heiligtums ist, wie Raschi präzisiert.